Die Geschichte des Waldes

Vor ca. 400 Millionen Jahren entstanden die ersten einfachen Landpflanzen aus Wasserpflanzen Die ersten Bäume entwickelten sich dann vor 300 Millionen Jahren.

Vor 270 Millionen Jahren entstanden unsere Nadelbäume und waren über 200 Millionen Jahre bestimmend für das Landschaftsbild.

Vor 100 Millionen Jahren bildeten sich die Laubbäume und entwickelten sich zum vorherrschenden Wald. Vor einer Million Jahre wurde das Klima kälter und die Eiszeiten kamen. Die Flora war nach ihnen artenärmer und veränderte sich stark.

5.500 bis 2.500 v. Chr. verbreiteten sich Mischwälder aus Eichen, Linden, Ulmen und Eschen. Das Klima wurde dann wieder feuchter und kühler: Perfekt für die Buche. Ohne menschlichen Einfluss wäre sie heute die häufigste Baumart.
 

Im Mittelalter verstärkte sich die Einflussnahme des Menschen auf den Wald. Es folgten Rodungen zum Heizen, Kochen, Bauen, Schiffsbau, Bergbau und zur Viehwirtschaft.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Holz knapp und eine Holznot drohte. So entwickelte sich die moderne Forst- und Waldwirtschaft, die Nachhaltigkeit zum Mittelpunkt machte.

Heute wird der Wald durch die Emissionsbelastungen der Industriegesellschaft und den Klimawandel bedroht. Hohe Temperaturen, fehlender Regen, Stürme, Brände und Borkenkäfer stellen große Herausforderungen dar. Stand März 2020 müssen über 245.000 Hektar zerstörter Wald neu bepflanzt werden.

Das war die Geschichte des Waldes. Die Frage ist: Wie wird seine Zukunft aussehen?

 

Quellen:
Bayrischer Rundfunk (2021): Der Wald und seine dunkle Vergangenheit [online] https://www.br.de/wissen/wald-waelder-bayern-baum-baeume-geschichte-monokultur-fichten-100.html [07.05.2021].

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (2020): Geschichte des Waldes [online] https://www.sdw.de/waldwissen/oekosystem-wald/geschichte-des-waldes/index.html [07.05.2021].

Schwanenberg (2020): Der deutsche Wald [online] https://www.planet-wissen.de/natur/landschaften/deutscher_wald/index.html [07.05.2021].