Deutscher Wald vor dem Klimakollaps

 
In Deutschland ist ein Drittel der Fläche mit Wald bedeckt. Zu den häufigsten Baumarten gehören dabei Nadelbäume (Fichte und Kiefer) sowie Laubbäume (Buche und Eiche).

Doch diese Bäume sind in einem schlechten Zustand. In den letzten drei Jahren hat eine anhaltende Dürre die Absterberate erhöht. Auch Borkenkäfer vermehren sich durch sie massenhaft.

Der Zustand eines Baums ist an der Krone zu erkennen. Die geschädigten Bäume sind verlichtet. Sie haben also Äste verloren. In Deutschland sind nur noch 21 Prozent der Bäume ohne Verlichtung.

 
Was der Klimawandel damit zu tun hat? Durch die anhaltende Trockenheit wird die Widerstandskraft der Bäume geschwächt, vorhandene Schädlinge breiten sich leichter aus und weitere Schädlinge wandern zu. So sind die Bäume auch anfälliger für klimabedingte Wetterextreme wie Stürme.

Der Waldeigentümerverband in Deutschland spricht sogar von einer Jahrhundertkrise im Wald. Es muss insgesamt bereits eine Fläche in der Größe des Saarlandes neu mit Bäumen bepflanzt werden.

 Habt ihr gewusst, wie es um den deutschen Wald steht?

Quellen:

Bartoschek, Dominik (2021): Der deutsche Wald ist am Abgrund [online] https://www.swr.de/swr2/wissen/der-deutsche-wald-ist-am-abgrund-100.html [24.03.2021].

Bauchmüller, Michael (2021): Der Wald ist in einem desolaten Zustand [online] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wald-klimawandel-waldsterben-hitze-kloeckner-1.5216664 [24.03.2021].

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (2021): Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2020: Schäden haben weiter zugenommen [online] https://www.bmel.de/DE/themen/wald/wald-in-deutschland/waldzustandserhebung.html [24.03.2021].